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Erneuerung der Signalanlage am BÜ 9.994 in Gengenbach, Strecke 4250 Offenburg - Singen

Auftraggeber: DB Netz AG
Zeitraum: 12.10.2015 bis 10.12.2015

Bauvolumen: ca. 1.000.000 €
Sicherungsvolumen: ca. 190.000. € für Sicherungsleistungen

Die Deutsche Bahn hat die veraltete Signaltechnik des Bahnübergangs am Kinzigtorturm in Gengenbach erneuert. Der stark frequentierte Bahnübergang, der außerhalb der Betriebsruhe (00.30 Uhr – 04.20 Uhr) pro Tag rund 90 Mal geschlossen wird, wurde zur Baustelle.

Die 40 Jahre alte Schrankenanlage, die Anfang der 1970er-Jahre eingerichtet wurde, war immer wieder mal ein Ärgernis. Es kam schon vor, dass die Schrankenbäume auf halber Strecke stehen blieben oder  auch in anderen Stellungen nicht mehr bewegt werden konnten.
Durch den Neubau des Schalthauses und Einbau neuer Antriebe mit Vollschranken, Lichtzeichenanlage und akustischen Warngebern wurde der stark frequentierte Bahnübergang nun auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Arbeiten wurden im Tiefbau durch die Fa. Zürcher Bau, in der Signaltechnik von der Fa. Scheidt & Bachmann, sowie den verschiedenen Fachdiensten der DB Netz AG ausgeführt.

Zur Sicherung von Arbeitskräften vor Gefahren aus dem Bahnbetrieb, kam gemäß Vorgaben der BzS, ein mobiles funkgesteuertes Warnsystem (MFW) zum Einsatz.

Zur Regelung des Straßenverkehrs wurde von der Pfeil Sicherung GmbH, für den Bahnübergangsposten erstmalig  eine mobile Vollschrankenanlage als technisches Hilfsmittel eingesetzt. Hierzu erfolgte mit Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde eine Fahrbahneinengung von 16 m auf 10,5 m. Diese Anlage, bestand aus 2 Steuereinheiten sowie 4 Antrieben mit den dazugehörigen Schrankenbäumen. Für Fußgänger wurde im Anschluss an einen Fußgängerüberweg stadtauswärts ein eigener Antrieb mit Schrankenbaum errichtet. Damit wurde für Fußgänger die Sicherheit erhöht, das Betreten der Fahrbahn war nicht notwendig.
Während des „Martinimarkts”, sowie des Gengenbacher Adventsmarkts war eine enorme Zunahme von Fahrzeugen und Fußgängerströmen zu verzeichnen.
Dem Bahnübergangsposten wurde zur besseren Sicherung des Bahnübergangs, von der DB Konzerntochter „DB Sicherheit”  eine Doppelstreife zur Unterstützung gestellt.    

Die Pfeil Sicherung hat diese Sicherungsleistungen mit dem AG geplant, organisiert und abgerechnet.

Sicherungsleistung:

  • 800 h Sicherungspersonal
  • ca. 40 Einsätze der mobilen Funkwarnsysteme (MFW) in Tagschichten
  • 1200 h Bahnübergangsposten
  • 59 Tage Einsatz des TH-BÜP nach TM 2011-339 I.NVT 4 (BÜ)

GE Schwarzwaldbahn / Verbundmaßnahme

Auftraggeber: Leonhard Weiss GmbH & Co.KG

Zeitraum: 06.10. – 29.11.2014

Sicherungsvolumen: ca. 60.000 € für Sicherungsleistungen

Auf der elektrifizierten Strecke 4250 von Offenburg nach Singen wurden verschiedene Bereiche mit Unterbau erneuert.
Die Hauptarbeiten wurden im Netzbezirk Offenburg Regionalnetz Südwest während einer 3- wöchigen Totalsperrung ausgeführt. Sämtliche Vor- und Nacharbeiten, sowie Arbeiten im Zusammenhang mit dem Belastungsstopfen wurden konventionell gesichert. Nach der Gleiserneuerung wurde die erforderliche Nachlauf La-90 und La-120 eingerichtet und betrieben.

  • Streckengleis Gengenbach – Biberach
  • Streckengleis Biberach – Gengenbach
  • Bahnhofsgleis Biberach, Gleis 1
  • Streckengleis Haslach – Hausach

  • Gleiserneuerung (konventionelles Verfahren): 955 m
  • Gleiserneuerung (Fließbandverfahren) 14.404 m
  • Vollständige Bettungserneuerung (Fließbandverfahren) 268 m
  • Vollständige Bettungserneuerung (konventionelles Verfahren) 1.153 m
  • Bettungsreinigung (Fließbandverfahren) 13.218 m
  • Schienenerneuerung (Se2) 13.757 m

Als Nachunternehmer des Gleisbauunternehmens Leonhard Weiss GmbH & Co. KG wurden Sicherungsleistungen für die Gleiserneuerung auf der Bahnstrecke 4250 erbracht.
 Die Pfeil Sicherung hat die Sicherungsleistungen, geplant, durchgeführt und abgerechnet.

 

Sicherungsleistung:

  • 1040 h Sicherungspersonal
  • 1580 m feste Absperrung nach bahnbetrieblichen Vorgaben
  • Einrichten und Betreiben von Langsamfahrstellen nach bahnbetrieblichen Vorgaben

Neckarsulm WE W1 + W2, GE Neckarsum-Jagstfeld, Jagstfeld-Neckarsulm, WE Awanst Salzwerk W402

Auftraggeber: Deutsche Bahn AG (DB AG)

Zeitraum: 27.09. – 17.11.2014  (Hauptarbeiten), 10.03. – 15.03.2014  (Qualitätsstopfgänge)

Sicherungsvolumen:  ~ 250.000 € für Sicherungsleistungen

Auf der elektrifizierten Strecke 4900 Bietigheim-Bissingen – Osterburken wurde das Strecken-/Richtungsgleis im Abschnitt Neckarsulm – Bad
Friedrichshall-Jagstfeld von km 58,820 bis km 63,012 sowie in Bf Neckarsulm und Bf Bad-Friedrichshall folgenden Weichen und Gleisen erneuert.

Erneuerung von Weichen und Gleisen

  • Bf Neckarsulm WE W1+W2.
  • GE Neckarsulm- Bad Friedrichshall-Jagstfeld (km 58,820 bis km 63,012).Gleiserneuerung mit Bettungsreinigung, im Fließbandverfahren
  • GE Bad Friedrichshall-Jagstfeld- Neckarsulm (km 63,050 bis km 58,850) Gleiserneuerung mit Bettungsreinigung, im Fließbandverfahren       
  • Awanst Salzwerk WE W402.
  • Instandhaltungsarbeiten
  • Die Pfeil Sicherung hat diese Sicherungsleistungen in Arbeitsgemeinschaften mit anderen Sicherungsunternehmen als technischer Geschäftsführer der ARGE mit dem AG geplant, organisiert und abgerechnet.

Sicherungsleistung:

  • 3000 h Sicherungspersonal
  • 350 h Helfer im Bahnbetrieb
  • 2200 m feste Absperrung in Teillängen nach bahnbetrieblichen Vorgaben
  • 8000 m Rottenwarnanlagen in Teillängen nach bahnbetrieblichen Vorgaben
  • Einrichten und Betreiben von Langsamfahrstellen nach bahnbetrieblichen Vorgaben
  • Projektierung, Planprüfung sowie Abnahme der Rottenwarnanlagen im  Auftrag der DB Netz AG durch die Pfeil Sicherung GmbH. 

GE + WE Bf. Riegel-Malterdingen / Verbundmaßnahme

Auftraggeber: Leonhard Weiss GmbH & Co.KG

Zeitraum: 27.08. – 27.10.2014

Sicherungsvolumen: ca. 135.000 € für Sicherungsleistungen

Auf der elektrifizierten Strecke 4000 Mannheim-Basel-Konstanz, wurde im Bf. Riegel-Malterdingen, das durchgehende Hauptgleis Gl 1 und das Überholgleis Gl 4, in Insellage, umgebaut. Im Zuge der GE Gl 1 wurde die W 21 erneuert.
Die Umbauten waren durch komplexe und ständig wechselnde Sperrzustände sehr anspruchsvoll und erforderten eine ständige Anpassung der Sicherung an die Erfordernisse des AG und ausführender Dritter, unter Berücksichtigung der betrieblichen Vorgaben.
Unsere Leistung umfasste die Sicherung mit Fester Absperrung, automatischen Warnsystemen und Sicherungspersonal. Baubegleitend führten wir auch die bauaffinen Leistungen Helfer im Betrieb, Schaltantragsteller und Bahnerder für die Oberleitungsanlage durch.
Durch die einschlägigen Erfahrungen der Pfeil Sicherung war es Herausforderung und Ziel zugleich, dieses Bauvorhaben wie von uns gewohnt sicher ans Ziel zu bringen.

GE + WE Bf. Riegel-Malterdingen / Verbundmaßnahme
GE + WE Bf. Riegel-Malterdingen / Verbundmaßnahme

Sul 4020 Karlsruhe – Graben Neudorf

Auftraggeber: DB ProjektBau GmbH

Zeitraum: 01.05.2014 bis 28.11.2014

Sicherungsvolumen: ca. 470.000. € für Sicherungsleistungen



Sicherungsleistungen zur Sicherung von Arbeitskräften zur Abwendung der Gefahren aus dem Bahnbetrieb bei Arbeiten in Gleisbereichen der DB AG und der mit ihr verbundenen Unternehmen, insbesondere zur Abwendung von Gefahren, die von bewegten Schienenfahrzeugen ausgehen sowie bauaffinen Dienstleistungen. (SbaD)

Arbeiten wurden in Vor- / Haupt- und Nacharbeiten von der Fa. Wiebe Bau GmbH, sowie den verschiedenen Fachdiensten der DB Netz AG ausgeführt.

Vor- und Nacharbeiten wurden zum Teil konventionell gesichert.
Da sich der Streckenabschnitt auf der Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart befindet und während der Arbeiten eine LZB-La-160 nach betrieblichen Vorgaben eingerichtet war, wurden zur Sicherung in mehreren Schichten mobile Funkwarnsysteme eingesetzt.

Hauptarbeiten auf diesem Streckenabschnitt wurden während einer Totalsperrung ausgeführt.
Es erfolgte die komplette Gleiserneuerung beider Gleise im Streckenabschnitt Karlsruhe – Graben Neudorf (km 55.359 bis km 40.687)
Während dieser Zeit waren verstärkt „Helfer im Bahnbetrieb” im Einsatz.

Die Pfeil Sicherung hat diese Sicherungsleistungen in Arbeitsgemeinschaft mit einem anderen Sicherungsunternehmen unter kaufmännischer und technischer Leitung mit dem AG geplant, organisiert und abgerechnet.
 
Sicherungsleistung:

  • 10.430 h Sicherungspersonal
  • 3.080 h Helfer im Bahnbetrieb
  • 6.020 m feste Absperrung nach bahnbetrieblichen Vorgaben
  • ca. 50 Einsätze der mobilen Funkwarnsysteme (MFW).
  • Einrichten und Betreiben von Langsamfahrstellen nach bahnbetrieblichen Vorgaben